Landwirtschaft – fast wie früher

Etwas mehr als 20 Hektar (inkl.Pachtflächen) bewirtschaften wir als reinen Bio-Grünlandbetrieb. Das heißt Weideflächen für den Sommer und Wiesen um das Heu für den Winter zu machen. Wir sind für heutige Verhältnisse ein eher kleiner Bauernhof und verstehen uns mehr als Selbstversorger für uns und unsere Gäste. Trotzdem nehmen wir unsere Arbeit sehr ernst, den es geht uns um die Erzeugung von hochwertigen und naturbelassenen Lebensmitteln. Aber gerade durch unsere überschaubare Betriebsgröße ist es uns möglich interessierte Gäste in unseren Arbeitsablauf mit einzubeziehen.

Wir sind zur Zeit dabei, vom Miesbacher Fleckvieh auf das etwas leichtere und extensivere Tiroler Grauvieh umzustellen, da diese Rasse unserem teilweise steilen Weidegelände besser entspricht. Wir beabsichtigen auch, unseren Bestand an Schottischen Hochlandrindern zu erweitern. Neben den Rindern sind es aber hauptsächlich die Süddeutschen Kaltblutpferde die das Bild in unserem Stall bestimmen. Im Sommerhalbjahr gibt es natürlich immer ein paar Schweine und jede Menge Geflügel bei uns auf dem Hof.

Etwa 15 Hektar Wald bieten die Grundlage unseren jährlichen Bedarf an Brennholz für Wärme und warmem Wasser zu decken.

Für die „Innere Wärme“ können die Produkte unserer Hofbrennerei sorgen.


In den letzten Jahrzehnten haben wir festgestellt, dass viele Kinder unserer Gäste kaum mehr Kenntnisse über Nutztieren und ebenso wenig über die Entstehung und Herstellung von Lebensmitteln haben. Dieses Defizit brachte uns eigentlich ganz von selbst darauf, unseren Gästen und ihren Kindern das Leben auf dem Lande und den Wert der landwirtschaftlichen Produkte näher zubringen. Besonders in den Ferienzeiten helfen manchmal 10 und mehr Kinder bei der Stallarbeit und auch zum Grasholen finden sich meist ein paar „Beifahrer“.
Viele Großeltern entdecken hier auch wieder ihre Wurzeln und berichten gerne Ihren Enkeln von ihren Kindheitserinnerungen und zeigen ihnen, was früher für sie ganz selbstverständlich war.

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